Umgang mit Rechtsextremismus: Handreichung für die Bediensteten der Landeshauptstadt Hannover

Nicht erst seit dem Bekanntwerden der Mordserie des so genannten „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) ist offensichtlich, dass das Thema Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin intensiver Beobachtung und mehr noch der Auseinandersetzung bedarf.

Zum 1. April 2013 wurde die Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus (SDR) in der Stadtverwaltung aufgrund eines Ratsauftrages eingerichtet. Mit der vorliegenden Handreichung legt die SDR eine erste Veröffentlichung vor.

Aufdecken! Rechtsextreme Gefährdung am Arbeitsplatz

Die Broschüre „AUFDECKEN!“ zeigt Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in der Arbeitswelt auf, und schafft so die Grundlage, die betriebseigenen Spielräume zu erweitern.

Tunnellichtblicke: arbeitsmarktorientierte Ausstiegsarbeit

Viele Projekte im gesamten Bundesgebiet haben sich in
den vergangenen Jahren im Rahmen des XENOS-Sonder-
programms „Ausstieg zum Einstieg“ der arbeitsmarktorientierten Ausstiegsarbeit gewidmet und damit Neuland betreten. Wie geht es nach dem Ende der Projektlaufzeit weiter? Lassen sich die in Deutschland erprobten Ansätze auf andere europäische Länder übertragen? Mögliche weitere Förderungsmöglichkeiten und europäische Perspektiven der Ausstiegsarbeit diskutierten Ausstiegsbetreuer/innen, Rechtsextremismusforscher/innen und Journalist/innen aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden am 12. Oktober 2012 bei der internationalen Konferenz „Tunnel Licht Blicke – Perspektiven arbeitsmarktorientierter Ausstiegsarbeit“ der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin.