Handreichungen für den Umgang mit extrem rechten Aktivitäten

Extrem rechte Einstellungen, rassistische Verhaltensweisen oder antiziganistische Stereotype sind nicht nur in der politischen Arena anzutreffen; sie sind auch keine Phänomene des gesellschaftlichen Randes, sondern sind Teil der „Mitte der Gesellschaft“. In diesem Sinne treten sie auch in Betrieben, im
familiären Zusammenhang, im Sport oder Kindergarten und Schule auf. Um in solchen Situationen über eine Handlungsorientierung zu verfügen, sind in den letzten fünfzehn Jahren im Zusammenhang mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Programmen und Projekten, die zur Zurückdrängung extrem rechter Weltbilder und Denk- und Verhaltensweisen initiiert wurden, auch Ratgeber entstanden, die Tipps im Umgang mit solchen Phänomenen, Hintergrundinformationen und Hinweise auf Beratungsmöglichkeiten enthalten. Dieser Beitrag stellt zahlreiche dieser Ratgeber und Handreichungen entlang wichtiger Handlungsfelder vor.

Kritische Bildung gegen Rechts

Einführung und Inhalt
Kritische und emanzipatorische Bildungsarbeit thematisiert Macht- und Herrschaftsverhältnisse, sie will dazu beitragen gesellschaftliche Verhältnisse von Unterdrückung, Ungleichheit und Ausgrenzung zu verändern und beinhaltet die Ziele von Solidarität und (Selbst-)Befreiung durch Aufklärung (vgl. Lösch 2010 und Mende 2009). Eine emanzipatorische Bildungsarbeit, die sich mit extrem rechten Weltbildern und menschenverachtenden Einstellungen beschäftigt und die über neonazistische AkteurInnen, Organisationsformen und Aktivitäten aufklärt, benötigt Grundlagen, Analysen und Detailwissen.

Rechte jugendliche Lebenswelten

Die Agentur für Soziale Perspektiven bietet auf http://grauzonen.info verschiedene Informationen und Materialien zur rechten jugendlichen Lebenswelten. Darunter auch folgende Videoclips. Der Besuch auf der Seite lohnt sich auf jeden Fall.

Ableism

Rassismus/antimuslimischer Rassismus

Heterosexismus

Sozialchauvinismus/Klassismus