Schlagwort-Archive: Asyl

Informationsveranstaltung Duderstadt

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

„Anti-Asylproteste und die Strategie der extremen Rechten“

14.12.2015 / 19:00 Uhr

Haus St. Georg Zentrum für Kirchenentwicklung Kardinal-Kopp-Str. 31 / 37115 Duderstadt

Die steigende Zahl asylsuchender Menschen in Deutschland ist mittlerweile zu einem beherrschenden Thema in den Medien geworden. Die Töne in der politischen Auseinandersetzung haben sich verschärft – selbst ein einfacher Satz wie „Wir schaffen das“, führte teils zu heftigem Widerspruch.

Während sich in der Bevölkerung zahlreiche engagierte Einzelpersonen, Initiativen und Gruppen praktisch für Geflüchtete einsetzen, treten auch ablehnende Haltungen bis hin zu rassistischen Vorurteilen immer offener zu Tage. Sogenannte Anti-Asylproteste wie in Dresden oder Erfurt, Hetze und Gewalt haben stark zugenommen. Allein im Jahr 2015 gab es bereits weit über 600 rechte Straftaten im Zusammenhang mit Asylunterkünften, darunter mehr als 100 Gewalttaten und Brandstiftungen.

Für die extreme Rechte ist das Thema Asyl zum Hauptbetätigungsfeld geworden. Doch mit welcher Strategie will sie in der „Mitte der Gesellschaft“ punkten? Was sind ihre Anknüpfungspunkte? Wie versuchen die Akteure Protest zu mobilisieren? Und ist die Situation gar mit den 1990er Jahren vergleichbar?

Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen möchten wir mit Felix M. Steiner über die aktuelle Stimmungslage und die zunehmende rassistische Gewalt in Deutschland sprechen. Felix M. Steiner ist Fachjournalist im Bereich extreme Rechte, gehört unter anderem zur Redaktion des Blogs Publikative.org und schreibt für Zeit-Online und andere Medien. Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.