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Hilfe für Opfer rechter Gewalt

Eine Broschüre des Vereins Opferperspektive aus Brandenburg, die über die Perspektive der Opfer von rechter Gewalt berichtet. Wir finden: Lesenswert.
http://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2015/03/Im-Fokus.pdf
Hier die Beschreibung von der Hompage des Vereins Opferperspektive:

Im Fokus von Neonazis

Rechte Einschüchterungsversuche auf der Straße – zu Hause und im Büro – bei Veranstaltungen – im Internet. Eine Handreichung für Betroffene und Unterstützer_innen

Im Fokus»Gesicht zeigen!« oder »Zivilcourage gegen Rechts!« – das sind oft gehörte Forderungen in der Auseinandersetzung mit Neonazis, deren Ideologie und Aktionen. Diese Appelle sind berechtigt, denn es sind immer noch zu wenige Menschen, die rassistischer, antisemitischer und nationalsozialistischer Propaganda entgegentreten.

Ein Grund dafür könnte auch die Angst vor Reaktionen der Neonazis sein. Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir: vielfach ist es möglich, sich gegen extrem rechte Propaganda und Aktivitäten zu engagieren und positionieren, ohne gleich selbst zum Ziel von Angriffen zu werden!

Doch es gibt auch Risiken beim »Gesicht zeigen!«. In einigen Fällen geraten Menschen dadurch in den Fokus der rechten Szene. Sie werden beleidigt, bedroht, gemobbt oder diffamiert, sehen sich regelrechten Hetzkampagnen oder zielgerichteten Beschädigungen ihres Eigentums ausgesetzt. Es kann auch Menschen treffen, die sich für Flüchtlinge engagieren und deshalb zum rechten Hassobjekt werden.

Mit dieser Broschüre wollen wir gerade diese Anfeindungen und bedrohlichen Situationen, die unterhalb der Schwelle zur körperlichen Gewalt liegen, in den Blick nehmen. Einige sind sogenannte Bagatelldelikte, andere sind überhaupt nicht strafbar. Entsprechend gering sind die rechtlichen Reaktionsmöglichkeiten. Oft finden solche Vorfälle deshalb aber auch wenig Beachtung in der Öffentlichkeit. Für die Betroffenen und ihr Umfeld können die Folgen dagegen gravierend sein.

Was tun nach derartigen Aktionen? Mit dieser Handreichung wollen wir den Betroffenen einige Reaktionsmöglichkeiten und sinnvolle Vorkehrungen für bestimmte Situationen aufzeigen. Wir wollen ihnen damit Mut machen und solidarische Hilfe anbieten.

Die Optionen der direkt Betroffenen halten sich in vielen Fällen aber in Grenzen. Umso wichtiger sind daher die Reaktionen aus ihrem Umfeld. Deshalb wollen wir mit dieser Broschüre auch Menschen animieren, unterstützend aktiv zu werden. Nur wenn die Adressat_innen rechter Einschüchterungsversuche merken, dass sie nicht alleine sind und tätige Unterstützung erfahren, werden die rechten Täter auf Dauer keinen Erfolg haben.

 

„Masaa“

Deutsch-israelisch-libanesische Begegnung auf dem neuen Jazzfestival JAZZohneGleichen

Zum Jazzfestival JAZZohneGleichen am 13./14. August 2016 hat die Ev. Reformierte Kirchengemeinde Sattenhausen – in Kooperation mit dem Verein Hurkut e.V. Gleichen und der jüdischen Gemeinde Göttingen – das deutsch-israelisch-libanesische Quartett Masaa eingeladen, um ein Zeichen für interreligiösen Dialog und Völkerverständigung zu setzen. Hier finden Sie einen Link zum Bericht des Göttinger Tageblatts:

http://www.goettinger-tageblatt.de/Kultur/Regional/Quartett-Masaa-und-die-Saengerin-Yael-Deckelbaum-auf-Schloss-Rittmarshausen

Finanziert wurde das Engagement aus dem Aktions- und Initiativfonds der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen – gefördert durch den Landkreis Göttingen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt uns Menschenfeindlichkeit.“

Demokratie leben!