Partnerschaft für Demokratie

Demokratie leben!

Die Partnerschaft für Demokratie (PfD) im Landkreis Göttingen ist seit 2015 eine von bundesweit mehr als 300 „Partnerschaften für Demokratie“ im Rahmen des Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Sie wird finanziert durch das Bundesamt für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Projektdaten

Für die Unterstützung von Projekten, Initiativen und Aktionen zur Förderung von Demokratie, Beteiligung und Vielfalt vor Ort stellt die Partnerschaft für Demokratie im südlichen Raum des Landkreises Göttingen mit Ausnahme der Stadt Göttingen finanzielle Mittel zur Verfügung. Hierfür stehen der Partnerschaft zwei Fonds zur Verfügung, aus denen Mittel beantragt werden können. Der Aktions- und Initiativfond umfasst jährlich 45.000 Euro und jährlich 10.000 Euro der Jugendfond.

Beide Fonds werden von der externe Koordinierungs- und Fachstelle verwaltet, die bei der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen eG (BIGS) eingerichtet ist. Sie unterstützt Interessierte bei der Antragsstellung von der Projektidee bis zur Abrechnung und ist zudem für die Öffentlichkeitsarbeit der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen verantwortlich.

Von Seite der Verwaltung stellt der Landkreis Göttingen die Stelle zur Förderung von Vielfalt, Demokratie und Toleranz zur Verfügung, die zugleich das federführende Amt der Partnerschaft bildet und beim Fachbereich Jugend – Fachdienst Kinder- und Jugendarbeit, Jugendschutz, Jugendberufshilfe des Landkreises angesiedelt ist. Das federführende Amt und die Koordinierungs- und Fachstelle stimmen sich eng ab, um sowohl die Prävention demokratiefeindlicher Tendenzen, als auch die Demokratieförderung im ländlich geprägten Fördergebiet zu verstetigen.

Anfang 2020 startete die zweite Förderperiode der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen.

Ziele

Ziele der Partnerschaft für Demokratie
Ziele der Partnerschaft für Demokratie

Die Ziele der Partnerschaft für Demokratie sind einerseits die Förderung von demokratischer Kultur und demokratischer Beteiligung im ländlichen Raum, andererseits die Bekämpfung von menschen- und demokratiefeindlichen Phänomenen wie Rechtsextremismus, Islamismus oder Islamfeindlichkeit. Darüber hinaus verbessert die Partnerschaft die Vernetzung der demokratischen Akteuere in der Region und stärkt damit die zivilgesellschaftlichen Abwehrkräfte gegen demokratiefeindliche Tendenzen.

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